Drama Dreick: Täter - Opfer - Held

Wer kennt es nicht? 

Opfer zu sein, Held zu sein und gar Täter zu sein. 

Das sogenannte Drama Dreieck (welches ursprünglich aus dem Theater stammt), welches uns limitiert und uns unnötig aufhält. 

Vielleicht erkennst du dich in den folgenden Situationen, die ich aus meinem Alltag schildere.

Ich habe mich unglaublich gut gefühlt, wenn ich Recht hatte, wenn mir bestätigt wurde, dass meine Aussagen, meine Wahrnehmung und meine Vorschläge richtig waren. 

Ich war Wonder Woman hoch 10!

Helden-Modus on!

Hört sich in erster Linie gar nicht so schlecht an. 

Nur es war mit einem bitteren Nachgeschmack versehen. 

Ich wollte dadurch Anerkennung und Liebe erhalten. 

Sprich, mir war es wichtig, dass ich in meinem Recht haben bestätigt wurde. 

Denn das habe ich mit Liebe gleichgesetzt. 

Es war nicht aus der reinen Absicht, denn ich habe im Gegenzug etwas erwartet. 

Und dreimal kannst du jetzt raten, was passiert ist, wenn ich keine Bestätigung, Anerkennung und Zustimmung erhalten habe? 

Ganz genau, ich habe mich schlecht gefühlt. 

Keiner will auf mich hören, keiner versteht mich, keiner stimmt mir zu. Dann passe ich mich den Umständen an.

Opfer-Modus on! Oder auch Well-Adapted-Woman (brave und angepasste Frau)

Ich war das totale Opfer, das stundenlang schmollt und die ganze Welt da draußen sch**** findet. 

Oder, ich werde richtig grantig und sauer! Wild Woman hoch 10! 

Ich wechsle in den Kampfmodus und will meinen Gegenüber widerwillig belehren und ihn davon überzeugen, dass ich Recht habe. 

Täter-Modus on! 

Vielleicht merkst du, dass jede Rolle ziemlich anstrengend ist. Ich fühlte mich in keiner Rolle besonders wohl, auch nicht in der Rolle der Heldin.

Alle drei Rollen waren an Bedingungen geknüpft. 

Ziemlich verstrickt und ohne Klarheit. 

Sobald man aus dem Ego heraus, die Liebe, Anerkennung und Zuspruch erwartet, wird es schwer

Man gibt ein Stück weit seine Verantwortung und Macht ab. Denn hinter jeder Rolle steckt der Satz: „Mach mich glücklich, ich kann es nicht selbst.“ 

Sobald ich in eine der oben genannten Rollen (unbewusst) geschlüpft bin, gab es in meiner Welt entweder einen Helden, ein Täter oder einen Opfer. Wenn ich in die Opferrolle fiel, weil ich keine Anerkennung und Bestätigung von Außen bekomme, wird es automatisch einen Täter geben, der in meinen Augen es hätte tun sollen. Mit dem Helden vergleiche ich mich dann, weil der Held die Anerkennung und Liebe von allen und jeden erhält. 

Wenn ich mal ganz klar war und genau wusste was ich will, schlich ein Gefühl von „Ha…ich bin was besseres als die anderen (Opfer)!“ Der stetige Wechseln zwischen den Rollen war nicht nur anstrengend, man projiziert eine bestimmte Rolle in diesen sogenannten Drama Dreieck. Mir ist das erst nach vielen Dramen bewusst geworden. Viel Schmerz, Leid, Anschuldigungen, Verurteilungen und übertriebene Euphorie waren mein Alltag. 

War wirklich nicht schön. 

 

Wie habe ich das geschafft, aus dem Drama Dreieck auszusteigen? 

  1. Mit ThetaHealing habe ich mich in der Meditation mit Schöpfung verbunden und angewiesen, dass ich nun aus dem Drama Dreieck aussteige. Man erkennt das Geschenk und die Lernaufgabe dahinter, warum man das so lange (unbewusst) gemacht hat. Man entlässt alle Menschen und Situationen, die mich im Alltag an diese Lernaufgabe daran erinnern. Dann schließt man alle Rezeptoren von Dramen und verstärkt die Tugenden, die man durch diese Lernaufgabe gelernt hat. Ich meinem Fall, ganz viel Verständnis und Mitgefühl. Selbstvertrauen, Selbstverantwortung, Selbstbeherrschung und Selbstkontrolle. 
  2. Achtsamkeit im Alltag. Auch wenn ich mich ganz bewusst entschieden habe, aus dem Drama Dreieck auszusteigen, kann hier und da noch da ein versteckter Glaubenssatz im Unterbewusstsein liegen, der mich daran erinnert doch lieber zurück ins Drama Dreieck zu gehen. 

 

Somit endet dieser Blogartikel für heute und ich hoffe du konntest für dich etwas mitnehmen. 

 

 

In Liebe & Wertschätzung, 

Yin 

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