Meine Krankheit schenkt mir Zeit

Die Erkenntnis kam gerade beim Klopfen. Wenn ich nicht gegen meinen Körper arbeite sondern mit meinem Körper, dann stellt sich eine ganz andere Frage warum es mir gerade so geht wie es mir geht. Also wovor will mich mein Körper denn schützen? Oder was will es dadurch zum Ausdruck bringen, wenn ich es bewusst durch mich, meine Sprache, meine Psyche nicht tun kann oder will? 

Die Variante, dass ich meinen Körper dafür schuldig erkläre, dass ich wieder mal huste und kaum eine Stimme habe, war mir allzeit bekannt. Aber sie hilft mir nicht weiter. Widerstand trifft bekanntlich auf mehr Widerstand. Also drehen wir es mal um. Ich reagiere freundlich und interessiert. Es kam heraus, dass ich durch die Erkältung/ Husten/ Stimme weg MEHR ZEIT bekomme. Denn ohne Stimme lässt es sich schwierig streiten oder diskutieren im Alltag. Und da ICH es nicht selbst auf die Kette bekomm, übernimmt es mein Körper, der die Schnauze voll hat so viel Adrenalin und Kortisol bei jedem Streit auszuschütten (der bekanntlich toxisch, ungesund und das Immunsystem immens schwächt – einfach mal googln bei Interesse) und Tadaa, ich sprech seit zwei Tagen nicht und es tut mir soooooooooo gut!!! Worte können so hart sein und verletzen. Das kennen wir ja alle zu genüge. Und in den Momenten freiwillig zu schweigen, wenn es innerlich kocht, braucht es sehr viel Präsenz und Geduld in einem. Und da bin ich noch nicht…also danke ich meinen Körper dieses „Geschenk“ mir gemacht zu haben. 

Es ist eine andere Art mit Krankheiten umzugehen.

Denk mal darüber nach 😉 

Zu meinen Inner Work Tools:

ThetaHealing®

Die Heilkraft der Schöpfung

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