Was ist der Unterschied zwischen Wissen und angewandtes Wissen?

Wissen ist Macht. Diesen Satz hast du bestimmt auch schon mal gehört. In einem Mentoring hat die Mentorin erwähnt, dass dieser Satz Quatsch sei. Oder nicht so stimmt. Sie fügte hinzu, dass allein etwas zu wissen nichts bringen würde. Erst wenn man das Wissen tatsächlich auch umsetzt, verändert sich die Kraft hinter dem Wissen. Wir wenden das Wissen an und verkörpern dies, in dem wir es tun. 

Stichwort: Es ist nicht genug zu wissen – man muss auch anwenden. 

Gefolgt von dem Zitat von Goethe: Erfolg hat drei Buchstaben: TUN!

Seit ich ein Kind bin, wollte ich schon vieles wissen, war sehr neugierig, wie alle Kinder es am Anfang sind. Ich bekam nur nicht alle Antworten. Gerade über die heiklen Themen, wie der Tod, Gott, Sex und Geld. Meine Mutter hat einfach oft gesagt, ich solle nicht zu viel Fragen, das mache man einfach nicht. Oder es bringt Unglück (was für ein Glaubenssatz). In Wahrheit habe ich ihre Angst oder Unwissenheit getriggert. Ich kenne das auch von mir, vor einem Jahr hätte ich mit meinem Sohn auch nicht über diese Themen offen ohne Scham und Ängste sprechen können. Ich wusste, dass es wichtig ist alle Fragen von meinen Kindern zu beantworten, die sie wissen möchten. Und wenn ich es nicht weiß, kann ich das auch zugeben und dann das großartige Internet nachfragen. Mein Sohn kam tatsächlich vor Wochen zu mir und wollte wissen, wie Kinder auf die Welt kommen. Wie sie entstehen und was passiert wenn wir sterben. Er hat über Penis und Scheide gesprochen. Ich nenne sie gerne Lingam und Yoni. Diese beiden Begriffe stammen aus dem Sanskrit und hören sich für mich schöner an. Ich erzählte von Mini Kaulquappen, die er im Laufe seines 11ten Lebensjahres bekommt und von den Eiern in der Yoni. Die große Hilfe waren Kinder Bücher über Schwangerschaft und Babys. Die Frage, ob es bei mir und Papa auch so war, hat mich zum Lachen gebracht. Ich habe ihn auch die Unterschiede zwischen einer Spontangeburt und Kaiserschnitt erklärt. Es war jedenfalls sehr erfrischend mit ihm darüber zu sprechen. Er hat das ganze Wissen so aufgesaugt und gleich im nächstbesten Moment mit einer seiner guten Freundin aus der Nachbarschaft geteilt. 

Auch das Thema Tod hat meinen großen Sohn sehr interessiert. Da kamen schon eher Ängste hoch, die ich mir im Nachhinein aber in Ruhe anschauen konnte. Vor ein paar Wochen ist nämlich ein Junge aus unserer nahen Siedlung bei uns im See ertrunken. Der Junge war kein direkter Freund von meinem Sohn, aber sie kannten sich und haben sporadisch Pokemon Karten getauscht. Als die Nachricht kam, dass er leblos im See von Tauchern gefunden wurde, war meine Frage direkt: Was hat das mit uns zu tun und warum passiert es direkt bei uns in der Nähe. Es war definitiv was anderes, als wenn man in den Nachrichten hört, das ein Kind in Bayern oder Hessen umgekommen ist. Es ist weiter weg und somit nicht so nah. Diesmal war es aber anders. Wie sollte man damit umgehen? Viel Unsicherheit kamen hoch. Ich dachte an die Familie, die Mutter, die Eltern. Ich schickte denen gedanklich viel Kraft und Energie um gut durch diese Zeit zu kommen. Mein Sohn wollte natürlich wissen, warum er gestorben ist, wie er gestorben ist und wo er jetzt ist. Da ich daran glaube, dass wir mehr als nur der Körper sind und eine Seele haben, sagte ich, dass der Körper des Jungen gestorben ist und das Leben als Mensch beendet hat, jedoch nicht als Seele. Er ist immer noch da, nur als Mensch nicht mehr. 

Da bin ich auch sehr froh die Kinder Bücher „Die kleine Seele spricht mit  Gott“ & „Die kleine Seele und die Erde“ von Neale Donald Walsch zu haben. Dort erzählt Neale von einer Seele, die beschließt Erfahrungen auf der Erde zu machen. Sie weiß, dass sie Licht ist, aber sie will es erfahren und fühlen. Somit bittet sie Gott, sie auf die Erde zu leiten um genau diese Erfahrung zu machen, wie es ist ein Licht zu sein. Um das herauszufinden, braucht man dafür aber das Gegenteil von Licht. Erst in der Dunkelheit kann man das Licht gut erkennen. Ein sehr berührendes Buch, beide Bücher sind sehr schön und sehr geeignet für Kinder an das Thema Gott, Tod, Erfahrungen auf der Erden zu besprechen. 

Für mich wusste ich, dass ich neben dem Spenden noch für die Familie beten konnte. Dass der Tod von dem Jungen auf jeden Fall einen Sinn hinterlassen hat. Nämlich sich auf das Leben zu fokussieren. Der Tod verbindet uns alle. Sie erinnert uns daran, die Zeit hier auf der Erde zu nutzen um wirklich zu leben. Das zu tun, was man liebt. Was einem Freude bringt. Denn dafür sind wir hier. Wir sind nicht hier um anderen zu gefallen, uns selbst einzuschränken, uns an Materiellen Besitz und Geld festzuhalten. Ja große Worte und es ist ein Weg. Ein Weg, der viel Mut braucht. Ganz viele von uns folgen nicht der Freude und leben nicht wirklich. Wir alle haben Verletzungen erfahren, wir alle tragen viel Groll und Wut in uns. Wir haben das selbst gewählt, die Dunkelheit um uns herum hilft nur das Licht in uns wieder zu erkennen. 

Und um an den Anfang wieder zurück zu kommen, wissen wir, dass wir mit Schuld und Scham, Groll und Wut, Hass und Ablehnung nicht weiter kommen können. Wir wissen auch, dass Vergebung so wichtig ist, damit wir leichter und freier werden. Wir wissen auch, dass es so viele Möglichkeiten und Informationen im Internet dazu zu finden gibt. Das Wissen ist da und trotzdem verkörpern wir es nicht. 

Aus dem Grund klingen oft Dinge, die wir bereits x mal gehört haben, bei jedem anders. Die Energie dahinter ist anders. Mein Mann weiß so viel Sachen und hat auch tausend Ideen und Vorschläge. Nur der Haken dabei ist, dass ich es oft nicht annehmen kann. Oder besser gesagt nie. Oder ein anderes sehr plakatives Beispiel wäre, wenn ein übergewichtiger Mensch erzählt, wie man effektiv abnehmen kann. Das könnte ich auch nicht ernst nehmen. Ein weiteres Beispiel wären meine Geschwister, sie alle sind selbstständig, aber nicht mit dem Thema,  worin ich selbstständig bin. Da gibt es einige Unterschiede und da helfen mir ihre Sichtweisen auch nicht viel weiter. Auch gut gemeinte Ratschläge von nicht-selbstständigen Menschen dienen mir nicht. Auch wenn sie Recht haben, sie sind nicht selbstständig und verkörpern das nicht was ich verkörpern möchte. Deswegen suche ich mir Menschen aus, die bereits da stehen wo ich auch hinkommen will. Wie heißt es denn so schön: Nimm nie den Ratschlag eines Menschen an, der nicht dort ist, wo du sein willst. 

 

Früher fand ich den Spruch irgendwie arrogant oder ich habe ihn nicht verstanden. Heute verstehe ich es und bin froh, das Wissen was ich habe, Stück für Stück jeden Tag ein bisschen mehr umzusetzen. 

Mein Sohn konnte allerdings meine Antworten sehr gut aufnehmen und ich fühlte mich auch sehr wohl dabei. Ich habe keine Angst mehr vor dem Tod. Das sage ich heute so leicht hin, vielleicht ändert sich das eines Tages wieder. Aber ich denke eher nicht. Seit ich die  ThetaHealing® Methode praktiziere, sind mir bereits so viele Todesängste begegnet, durch die ich gegangen bin. Die Verbindung zur Quelle wird von Tag zu Tag stärker, sodass ich die Angst vor dem Tod nicht mehr so präsent habe. Das schöne ist dabei, dass mein Sohn auch keine Angst davor hat. Nach unserem Gespräch war er erleichtert. Es hat viel damit zu tun gehabt, dass ich keine Angst mehr hatte über den Tod zu sprechen. 

Ich konnte das Wissen wirklich anwenden und erfahren. Wie? Indem ich die Ängste zugelassen habe. Falls du das auch möchtest biete ich dich sehr gern ein Kennenlerngespräch an. Ich freue mich auf dich. Am Ende geht es um unsere innere Evolution. Den inneren Wandel, indem wir unser Bewusstsein, Tag für Tag und Stück für Stück erweitern. Um uns selbst näher zu kommen. Dramafrei und mit Leichtigkeit. 

In Liebe & Wertschätzung, 

Yin 

Zu meinen Inner Work Tools:

ThetaHealing®

Die Heilkraft der Schöpfung

Retreat

Erwecke deine Weiblichkeit