Wann lohnt es sich zu kämpfen?

Wenn es ganz dunkel um dich herum wird, dann wisse das es nur eine Erfindung deines Bewusstseins ist. Wenn dein Partner gefühlt die nächste Krise an Land zieht. Er an seinem Punkt stecken bleibt und deine Hilfe nicht annehmen kann und will, dann ist das eine Einladung an dich, für dich zu entscheiden. Dich um dich gut zu sorgen. Wir können niemanden helfen, der nicht offen und bereit dafür ist.

Stichwort: Wenn der Schüler bereit ist, erscheint der Lehrer. Sowie auch; wenn der Lehrer bereit ist, erscheinen die Schüler.

Ich weiß, dass es sehr anstrengend sein kann. Es ist kaum nachzuvollziehen warum ein Mensch in deinen Augen sowas von handlungsunfähig ist. Der sich wie in einer Schockstarre befindet. Streiten lohnt sich hier nicht mehr. Wutausbrüche kommen beim gegenüber kaum noch an. Und wenn sie ankommen, wird es nicht besser. Streitgespräche enden für beide nicht gut. Man fühlt sich danach leer und erschöpft. Ist dieser Kampf lohnenswert? Ich sage nein, es kann anders gehen. Denn die Gefühle, die du in diesem Moment fühlst, wenn du auf deinen Partner triffst, sind in dir. Auch wenn das auf dem ersten Blick nicht den Anschein hat. Aber du kannst tatsächlich in dem Moment wählen, wie du reagieren möchtest. Es ist eine Übungssache.

Viele viele Jahre habe ich nur reagiert, ich bin jeden Impuls in mir gefolgt. Ich war mir für jedes Streitgespräch nicht zu schade. Laut, dramatisch und voller Vorurteile. Eine Verletzung nach der nächsten entstanden. Unsere Herzen wurden gefühlt von Tag zu Tag verletzter. Trennung war in solchen Momenten die einzige Lösung. Wie in einem Tunnelblick. Alles dunkel, nur das Licht am Ende des Tunnels, welches Trennung und die Erlösung für uns beide bedeutete.

Ganz tief in mir wusste ich, dass es einen anderen Weg gibt. Der Tunnel war im Moment des Zorns und Wutes, die einzige Möglichkeit. Aber sobald sich der Zorn und die Wut gelegt haben, wie bei einem heftigen Gewitter, strahlt die Sonne wieder und zur Überraschung gibt es sogar einen Regenbogen.

Übertragen auf ein Streitgespräch sieht man den Regenbogen nicht immer. Aber es hat definitiv für einen „klaren Himmel“ gesorgt . Trotzdem ist es nicht der Weg, der für mehr Leichtigkeit sorgt. Schlimmstenfalls ist man süchtig nach solchen Streitgesprächen. Es ist wie eine Droge, die man braucht. Dann fühlt es sich auf einmal komisch an, wenn man nach und nach weniger streitet. Es ist so wie bei einem Entzug. Der Körper war gewohnt viel Adrenalin und Cortisol (Stresshormone) bei Wut und Zorn auszuschütten. Wenn man auf einmal einen anderen Weg geht und sich ablenkt oder sich der Wut wirklich bewusst wird, dann reagiert der Körper bei den ersten Malen sehr heftig. Dann hilft es mal in ein Kissen zu schreien oder mal auf den Boden zu stapfen, sich zu schütteln, zu tanzen oder kalt zu duschen! Eines der effektivsten und gesündesten Methoden ist das Tapping bzw. Klopfen. Auch bekannt unter EFT (Emotional Freedom Technique) Methode.

Beim Klopfen können die Stresshormone gesund „abgeklopft“ werden ohne den dabei Körper zu schädigen bzw. noch mehr Stress zu produzieren.

Wichtig ist, dass du tatsächlich die Möglichkeit hast, besser mit deinen intensiven Gefühlen umzugehen. Statt in Rage, Verdrängung oder Schockstarre zu verfallen, kann man mit der EFT Methode stück für stück die innere Resilienz stärken.

Wut ist in meinen Augen eine verdichtete Form von Hilflosigkeit. Hinter der Wut, steckt meist ein Gefühl der Ohnmacht und Ausweglosigkeit. Hier ist es auch möglich, mit verschiedenen Gefühlsdownloads mit ThetaHealing® diese zu beeinflussen. Die Ohnmacht sicher zu spüren ohne in ein Drama zu verfallen. 

Rückblickend waren es alles Kämpfe gegen mich selbst. Der Partner spiegelt dich, was du nicht gerne sehen möchtest. Alle dunklen Seiten von dir können an die Oberfläche kommen, wenn du das zulässt. Die Herausforderung ist dabei, der Beobachter zu sein, wenn solche Gefühle hochkommen. Wie, wenn wir einem Gewitter aus dem Fenster zuschauen. Das klappt nicht immer und wir denken wir wären das Gewitter und werden eins mit dem Gefühl. Durch die tägliche Meditation und Achtsamkeitsübungen wird es von Tag zu Tag besser. Es lohnt sich diesen etwas längeren Weg zu gehen um nachhaltig etwas zu verändern. Ich kann mehrere Lieder davon singen.

Am Ende wollen wir alle eine Erfahrung machen, eine Erfahrung, die uns bestimmte Tugenden lehrt. Wie zum Beispiel in meinem Fall, hat mich jedes Streitgespräch mit meinem Mann dazu gebracht mich freiwillig zu ändern. Aus dem Schmerz heraus, aber immerhin war/ist da eine Bereitschaft mich wirklich zu verändern. Da gibt es auch wirklich die Tugend namens „Veränderungsbereitschaft„. Mir fallen noch die Tugenden „Achtsamkeit“ und „Ausdauer“ zu meiner Situation ein, wofür ich wirklich dankbar bin. „Dankbarkeit“ ist außerdem auch eine Tugend. Wie praktisch! Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Und wir haben immer die Wahl, welche Seite wir wählen wollen.

Seit ich die ThetaHealing® Technik praktiziere, wird mir immer mehr bewusst, was ich eingangs geschrieben habe; alles ist eine Erfindung meines Bewusstseins. Ich bin das grenzenlose Bewusstsein, was meine Gefühle, meine Umwelt, mein Körper, meinen Verstand beobachten kann. Ich kann mich jederzeit an die höchste Seins Ebene verbinden und dort das Gefühl von Verbundensein erfahren. Wie hört sich das für dich an? Möchtest du das auch erfahren? Dann vereinbare jetzt ein Kennenlerngespräch mit mir. Ich freue mich auf dich.

Es ist Zeit für unsere innere Evolution. Den inneren Wandel, indem wir unser Bewusstsein, Tag für Tag und Stück für Stück erweitern. Um uns verbundener zu allem was ist zu fühlen. Dramafrei und mit Leichtigkeit. Ohne Kampf. Ohne Leid.

In Liebe & Wertschätzung, 

Yin 

 

Zu meinen Inner Work Tools:

ThetaHealing®

Die Heilkraft der Schöpfung

Retreat

Erwecke deine Weiblichkeit