Einfach mal so...
etwas melancholisch

6 Wochen sind es her, wo ich meinen letzten Blogartikel geschrieben habe. Viel ist passiert und es fühlt sich gleichzeitig sehr wenig an. Die Zeit steht still, obwohl alles seinen Weg weiter geht. Ich fühle mich etwas melancholisch. Stehe kurz vor meinem Winter. Der weibliche Zyklus, welch ein Geschenk, was uns als Frauen geschenkt wurde. Ein automatisierter monatlicher Reinigungsprozess von innen nach aussen. In solchen Momenten blicke ich in die Leere und weiß nicht so wirklich mit mir anzufangen. All die Motivation ist hin, etwas orientierungslos und dennoch voller Hoffnung und Vertrauen. Ich tippe die Zeilen einfach ins Blaue, einfach so. Um meinen Kopf leerer und klarer zu machen. Viel passiert. Wie ich bereits am Anfang wiederholt habe. Was schreibe ich denn genau, damit es nicht so ego-lastig wird, denkt mein Kopf. Sätze mit „ich habe …, ich war,…ich dachte…und so weiter und so fort“ finde ich im Moment nicht so passend. Und da winkt auch der Leistungsdruck quer hinter dem Ego vor. Muss ich etwas sinnvolles, etwas was Mehrwert bringt, schreiben? Oder kann ich einfach mal das nieder tippen, was gerade kommt? Ich erlaube mir das Letztere. Mir fällt jetzt eine Frage ein, die mir in den letzten Wochen gestellt wurde: Warum tust Du das, was Du tust? 

(Ich fühle mich etwas blöd dabei, weil es anders ist als bei anderen. Weil ich so einfach meine Gedanken nieder tippe, weil es nicht „professionell“ ausschaut. Weil es keine wirkliche Intention gibt. Ist das kindisch? Eine Bewertung wieder. Ist das rebellisch? Nächste Wertung. Punkt. Stille). 

Nun dann führe ich einfach mal meine Gedanken zu der oben genannten Frage fort. Ich kam zu der Erkenntnis, dass ich es einfach machen möchte. Weil es mir Freude bringt. Weil es mir Spass macht. Weil ich mein Leben dadurch positiv verändert habe. Weil ich mich positiv verändert habe. Rückschläge inklusive in der ganzen Positivität. Lang habe ich gegrübelt, damit es sich gut und „professionell“ anhören soll. Und doch bin ein Freund von Menschlichkeit. Soll jetzt nicht heißen, dass die Professionellen keine Menschlichkeit besitzen. Aber ich denke, es sollte nicht alles allzu Ernst genommen werden. Vor allem nicht, wenn eine Frau kurz vor ihrer Menstruation ist und dennoch ihre vielen wirren Gedanken teilen möchte. 

Dafür, dass ich gar keine exakte Intention für diesen Blog hatte, finde ich ihn dennoch gut gelungen. Heute gab es einfach mal die melancholische Yin, die kurz vor ihrem Winter steht. Und jetzt ziemlich happy ist, dass sie diesen persönlichen Blog einfach veröffentlicht. 

 

 

P.s: Sind doch viele „ich’s“ in dem Artikel geworden 😅

Zu meinen Inner Work Tools:

ThetaHealing®

Die Heilkraft der Schöpfung

Retreat

Erwecke deine Weiblichkeit